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U1K – ein Road Movie

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U1K ist quasi eine "Schnapsidee" von Manuel und Ralf, die eine verrückte Reise ans Schwarze Meer unternehmen wollen, in  einem Auto, das nicht mehr als CHF 1'000 kosten durfte.

Aus der Idee ist eine Story geworden. Mit gutem Grund, denn im Zentrum steht eine Sammelaktion für die Strassenkinder von Odessa. Das Auto ist gekauft. Es ist ein Volvo, Jahrgang 88. Die Reise startet am 26. Oktober 2017.

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Manuel ist ein kreativer Chaot. Und Ralf kommt aus dem Aargau und ist bekennender Bünzli. An einem Abend im letzten Dezember trafen sich die beiden zu einem unverfänglichen Abend, irgendwo im Zürcher Vergnügungsviertel. Doch was ist schon zu erwarten, wenn sich ein Designer und ein Ingenieur treffen? Die Antwort lautet kurz und prägnant: ‹U1K›. Oder in der Sprache der modernen Social Media-Gesellschaft: #u1k.

‹U1K› ist nicht einfach ein zufälliges Wortkonstrukt, das mit der mangelhaften Sprechmotorik der beiden Herren zu fortgeschrittener Stunde zu erklären wäre. Sondern es steht für “unter eintausend”. Und genau das ist unsere Maxime! Unter eintausend - soviel darf das Vehikel kosten, mit dem wir unser Projekt starten.


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Aha, zwei Ü40er (okay, einer der beiden ist ein prospektiver Ü50er), in Kombination mit ein paar Gin Tonics, offenbaren ihre infantile Seite und sprechen über Sehnsüchte.

Und plötzlich ist er da: der ultimative Handshake. Ein Deal – Alkohol hin oder her – der verpflichtet. Wir reden nicht nur drüber.

Wir tun es. Handshake!

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‹U1K› ist also aus der Sehnsucht entstanden, einmal auszubrechen und für einen Moment unsere kleine Schweizer Welt mit ihrem Speed und ihren hochentwickelten Strukturen und Technologien hinter sich zu lassen.

Und natürlich ist da auch die Lust nach dem Abenteuer. Aber nicht ein Abenteuer der Super-Coolen. Und auch nicht ein Abenteuer der Adrenalin-Junkies. Sondern eine Reise ins Ungewisse, deren Ziel der Weg ist. Authentisch soll er sein, belanglos darf er sein - unser persönlicher Road Movie.

Uns treibt die Neugier, an verlorenen Orten abzusteigen, die uns kein Tourismusbüro empfehlen wird. Eine Reise ohne Luxus und Spektakel. Stattdessen sehen, erleben, auf das zugehen, was da ist: Orte, Menschen, Kulturen. Einfach die Kontrastpunkte unserer Gesellschaft wahrnehmen und unsere Sinne für das Hier und Jetzt neu schärfen.

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Aber wo soll das sein? Wo ist der Ort, den niemand besucht? Der nicht auf tollen Facebook Ferienfotos auftaucht? Welcher Himmelsrichtung kehrt man beim Stichwort “Ferienplanung” wohl zuallererst den Rücken zu?

Wir dachten sofort an Osteuropa. Klar: Dort gibt es ebenfalls bekannte Tourismusdestinationen! Doch niemand macht dort eine Safari, wandelt auf dem Jakobsweg oder macht eine Tour mit Schwiegermutter und Wohnmobil.

Vielleicht schaffen wir es bis zum Schwarzen Meer? Aber wie reist man dahin? Was liegt dazwischen? An diesem denkwürdigen Abend hat sich rasch folgendes Szenario verdichtet:

• Wir reisen auf der Strasse und fahren Richtung Osten.
• Technische Hilfsmittel lassen wir für einmal zu Hause.
• Das Fahrzeug muss weniger als 1'000 Franken kosten.
• Am Ziel angekommen, darf das Ding dort stehen bleiben.
• Die Reise dauert ca. 10 Tage.

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Doch dann ist da auch die Idee, die Geschichte irgendwie festzuhalten, aufzubereiten, ja vielleicht sogar zu teilen? Ja, das auch. Also doch ein Kompromiss; Laptop und Kamera müssen mit. So viel Technik muss sein. Das heisst dann wohl auch Blog und Social Media und der ganze Kram? Na klar!

Aber wenn dann aber schon die ganze Welt an der Reise teilnehmen soll, dann müssen wir diese Energie anzapfen und mit etwas verknüpfen, dass der Reise einen Sinn gibt: Den guten Zweck! Und auch da haben wir schon konkrete Vorstellungen...

The journey has started!

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Ok, den Beginn unserer Geschichte mit einer Geburt gleichzusetzen ist jetzt vielleicht etwas gar pathetisch. Aber es fühlt sich gut an. Sehr gut! Es gibt sie also wirklich - die Menschen, die sich für unsere Geschichte interessieren.  

Diese Website ist nun zwei Monate alt. Und das Echo auf das erste Kapitel war sehr positiv. Das tut gut. Nicht weil wir extrem narzisstisch veranlagt wären (also in dieser Hinsicht würden wir uns als ziemlich durchschnittlich bezeichnen). Nein, es tut gut, weil wir uns selbst in einen Begeisterungssturm reinmanövriert haben. Die eine Fantasie jagt die nächste. Und dann bekommt man – kurz vor dem Start – plötzlich weiche Knie. Selbstzweifel und die Angst, zu versagen, haben die Anfangseuphorie abgelöst. Na ja, ganz untypisch ist dieser Verlauf für einen Neubeginn allerdings auch nicht.

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Ja, das ist ein Zitat von Oscar Wilde. Aber nein, wir haben sein Werk «Sätze und Lehren zum Gebrauch für die Jugend» nicht gelesen. Aber im googeln sind wir gut. Und eben auch darin, sich selber unter Druck zu setzen.  

Und plötzlich wich die Freude am Projekt der Angst zu versagen. Was für ein Versagen denn? Na ja, beschämend wär’s schon, wenn es nicht gelingt, ein paar Franken für einen guten Zweck zu sammeln. Und die Vorfreude auf vernichtende Kritik zu unseren Texten und Bildern hält sich auch einigermassen in Grenzen. Und wenn die Fahrt ins Ungewisse gar nichts hergibt? Über was wollen wir schreiben, wenn der Tag keine Geschichten liefert?

Also voll in die Eitelkeit-Falle getappt! Aber gut, dass wir zu zweit sind. Denn beim Duo «Chaot & Bünzli» hat (meistens) einer den Durchblick. Und dann ist sie auch schnell wieder da – die Neugierde und die Vorfreude und die Überzeugung, das Richtige zu tun.

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Wir wollen eine Geschichte erzählen, in Worten und Bildern. Freude am geschrieben Wort haben wir beide, in der Bildwelt gibt Manuel aber schon den Ton an.

Nun also wollten wir ein neues Kapitel schreiben, um die zwei Protagonisten vorzustellen – mit Bildern. Manuel hatte eine vage Idee im Hinterkopf. «Echli Dräck», etwa so muss sich U1K anfühlen. Also blieb nur noch die Suche nach einer Location.

Die Suche nach einem Schrotthändler hat uns nach Schlieren geführt. Und schon hat die Reise begonnen. Die erste Begegnung, die in unserem Erinnerungsvermögen hängen bleibt. Die Location schien perfekt. Nur der Eigentümer fands nicht so cool. Hey, wir sind in der Schweiz! Da sind ein paar abbruchreife Autos, die herumstehen und unsere Ordnungsliebe stören, einfach ein No Go!

Aber der Herr war neugierig, gab Tipps, die schliesslich sehr nützlich waren und er hat angefangen über sein Leben zu erzählen. Wär hätte das gedacht? Ein ehemaliger Schriftsetzer! Wie Manuel! Und plötzlich waren die beiden vertieft im Gespräch über Druckmaschinen und die Veränderungen im Printmarkt. Yep. Genau darum gehts. Begegnungen! Darum machen wir U1K.

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Es scheint sich zwischenzeitlich etwas abzuzeichnen. Auf der Suche nach potenziellen Projekten und Hilfswerken an unserer Enddestination «Schwarzes Meer» sind wir ausgerechnet in der NZZ auf einen Artikel gestossen. Er berichtet von der Not von Strassenkinder in Odessa.

Odessa ist die wichtigste Hafenstadt der Ukraine. Und weist leider auch eine der höchsten HIV-Infektionsraten in Europa auf. Offiziell sind etwa 11’000 HIV-Infizierte registriert. Experten gehen jedoch von bis zu 150'000 Fällen in der Ein-Millionen-Einwohner-Stadt aus. Viele haben insbesondere Angst vor den infizierten Kindern.

Ein erster Kontakt nach Odessa ist auch aufgebaut. Noch gibt es viel zu erfahren, aber bereits beeindruckt uns die Geschichte von den Menschen, die ihr Leben darauf ausrichten, den Ärmsten zu helfen. Das Gefühl, das sich dabei ausbreitet, ist aber mehr als Respekt. Denn wenn man mal nicht “wegschaut” und erkennt, welche Problemchen wir all unsere Energie hergeben, erfüllt es einem mit Scham. Aber hey, genau das wollen wir ja. Raus aus der Komfortzone und rein in eine neue Welt.

So long, Ralf & Manuel








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Unsere Sinne waren schon etwas benebelt, als wir das Projekt U1K ins Leben gerufen haben. Der Alkohol hat das Seine dazu beigetragen. Ja der Alkohol – damit beginnt auch die Geschichte von Nicole Borisuk.

Der Vater trinkt, die Familie leidet. So hat Nicole ihre frühe Kindheit erlebt. Später, nachdem sie entschieden hat, ihr Leben auf die Sozialarbeit auszurichten, wird sie unzähligen Familien begegnen, in denen ebenfalls der Alkohol die Kontrolle übernommen und die Perspektive auf ein glückliches Leben zerstört hat.

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Nicole erzählt Ralf ihre Geschichte am Telefon in Odessa. Wir haben sie und ihr Projekt über unsere Netz gefunden. Nachdem Manuel den NZZ Artikel über Odessas Strassenkinder fand, machten wir uns auf die Suche nach diesem Hilfswerk, jedoch ohne Erfolg. Also suchten wir weiter, googelten uns voran.

Der Kontakt mit Nicole entstand erst zögerlich. Man habe schon hier und da Hilfsangebote erhalten, die aber nirgendwo hinführten. Aber auch wir wollten wissen, ob wir es mit einem seriösen Projekt zu tun haben. Unterdessen sind bereits einige Nachrichten und Anrufe hin- und hergegangen. Was wir von Nicole über ihre Arbeit erfahren haben, gibt uns die Gewissheit, die richtige Organisation gefunden zu haben. Wir sind aufgeregt, aber auch betroffen.



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Nicoles Vater schafft die Wende und kommt vom Alkohol los! Geholfen haben ihm Menschen, die sich dem christlichen Glauben zugewandt haben. Mit eben diesen Werten konnten sie ihn überzeugen. Der Vater hört auf zu trinken. Der Begriff «Nächstenliebe» gewinnt plötzlich Bedeutung. Und Nicole erlebt fortan Weihnachten umgeben von Menschen, die von ihrem Vater aufgenommen wurden, um zumindest für einen kurzen Moment etwas Glück zu erfahren.

Mal ehrlich! Wir, die Gutsituierten, die Erfolgreichen, wann haben wir eigentlich das letzte Mal dem Begriff «Nächstenliebe» ein Plätzchen eingeräumt... ?

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Nicole ist in der DDR aufgewachsen. Da hat sie Russisch gelernt. Studiert hat sie Sozialpädagogik. Mit diesem «Rucksack» ist sie 1996 im Alter von 21 Jahren das erste Mal in die Ukraine gereist, um ihr Praktikum aufzunehmen.

Am Bahnhof in Kiew  angekommen nimmt sie sofort die Strassenkinder wahr, die betteln oder sich dem Drogenkonsum hingegeben haben. Das also würde ihre Bestimmung werden! Sie schliesst zwei Jahre später das Studium in Deutschland ab, kehrt zurück in die Ukraine, verliebt und verheiratet sich. Und sie hat ihr Ziel nicht vergessen: Jungen Menschen auf der Strasse und in Not eine Chance bieten, um ein glückliches und geordnetes Leben aufzubauen.

Nicole setzt dabei, zusammen mit ihrem Mann und vielen Helfern, den Fokus auf Prävention: Da wo die Lebensumstände junge Menschen dazu verführen, den falschen Weg einzuschlagen, da ist sie mit ihrer Arbeit zur Stelle, verhindert womöglich Katastrophen, verhilft den Menschen zu einem sicheren Umfeld und zu einer Ausbildung. Viele Schicksale konnte sie so ins Gute wenden. Natürlich nicht alle. Auch damit mussten sie lernen umzugehen. Zwischenzeitlich gründen sie ein Hilfswerk: Lebendige Hoffnung e.V.

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Boris ist nicht sein wirklicher Name. Wir werden in unserer Geschichte grundsätzlich keine Namen und auch sonst keine persönliche Informationen zu den jungen Menschen ins Netz stellen.

Boris ist 9 Jahre alt und kommt vom Land. Schwierige Verhältnisse. Alkohol, Gewalt, Armut und ein unglücklicher Unfall, bei dem seine Hand verbrannt wurde. Leider haben Menschen wie Boris nur bedingt Zugang zur Medizin. Eine ungenügende Behandlung hat dazu geführt, dass seine Finger zusammenwuchsen. Der junge Mensch war bis vor kurzem entstellt und von Schmerzen geplagt.

Nicole kannte jemanden, der jemanden kannte. Und alle wollten sie helfen. Dennoch vergingen drei Jahre, bis Nicole über die Bürokratie triumphieren konnte. Wir haben mit Nicole telefoniert, als sie gerade in Deutschland war. Die Operation ist gut verlaufen. Boris hat wieder fünf Finger! Und Nicole hat auch die Geschwister und die Mutter von Boris aus dem Sumpf von Alkohol und Gewalt befreit und in Odessa in Sicherheit gebracht. So wie schon so viele zuvor. Kennen wir auch jemanden, der jemanden kennt? Dazu gleich mehr.

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Die Suche nach unserem Spendenzweck konkretisiert sich im Gespräch mit Odessa: Die Spende, die wir bei uns zusammen einsammeln, fliesst in eine Zufluchtsstätte für Kinder und Jugendliche in Not. Manchmal müssen auch ihre Mütter dort für eine Weile untergebracht werden, um den funktionierenden Teil der Familie nicht auseinander zu reissen. 

Das Land ist bereits gekauft. Als nächstes wird darauf eine Mauer gebaut. Dies ist in der ukrainischen Gesellschaft notwendig, um Besitzanspruch und Sicherheit zu gewährleisten. Immerhin dieses Mal ein sinnvolles Mauer-Projekt...

Mit unseren Spenden unterstützen wir also den Bau dieser Zufluchtsstätte. Für Jugendliche, die eine Chance verdienen. Für Frauen, die nicht länger misshandelt werden dürfen. Nun kommt zum ersten Mal unsere grosse Frage an Dich. Möchtest Du uns unterstützen? Wir träumen davon, am Ziel unserer Reise in Odessa Nicole und ihrem Team einen substantiellen Betrag für den Aufbau dieses geschützten Hauses überreichen können. Wir brechen Ende Oktober 2017 auf. 


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Was war das für ein Fest! 80 Gäste durften wir begrüssen. Eine coole Location in Zürich war gefunden und der richtige DJ engagiert. Das Essen passte natürlich zu unserer Destination und der Wein stammte von Lenz Weinbau.

Dieser Party vorangegangen war ein runder Geburtstag von Ralf. Ja, ab jetzt zählt er offiziell zum Ü50-Segment - auch wenn er immer noch ein Kindskopf ist. Auf das Schenken von altersgerechten Früchtekörben wurde jedoch verzichtet. Stattdessen haben die Gäste gespendet.

Für einen ersten Party-Höhepunkt sorgten Jael Baumgartner und Michelle Ploner. Sie tanzten sich in die Herzen der Gäste und sorgten gleich für die richtige Stimmung. Contemporary Dance ist ihr Stil, moderner Ausdruckstanz also. Und sie haben auf ihre Weise das kommuniziert, worum es bei U1k geht. Menschen helfen. Und sich für eine gute Sache exponieren.

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Schon wieder Oscar Wilde. Den hätten wir besser gelesen, noch bevor wir uns in das Projekt gestürzt haben. Ja, wir müssen schon zugeben, dass unser Projekt zwischendrin auch richtig anstrengend war. Party-Termin finden, Location suchen und die Anmeldungsliste nachführen - all das sind Aktivitäten, denen wir mit mässig grosser Begeisterung nachgegangen sind. Und dann gab es auch den einen oder anderen Rückschlag, so dass  wir sogar einmal den Event in Frage stellen mussten.

Und schliesslich gab es auch Enttäuschungen. Zwar erhalten wir extrem viele positive Rückmeldungen auf unser Projekt - aber auch Ablehnung, Kritik und Desinteresse durften wir über uns ergehen lassen.


Und hey - wer hätte das gedacht - ohne ordentlichen Zeit- und Energieeinsatz wäre das Ganze nicht möglich. Und es bedingt das Verständnis unserer Partnerinnen, denen an dieser Stelle auch mal ein ganz herzliches Dankeschön gebührt.

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Take my hand. Take my whole life too.
For I can't help falling in love with you.

Dieser Song passt! Aber in Sachen Musik müssen sich die beiden Herren schon erst noch finden. Das heisst, das Zusammenstellen einer Playlist für das U1k-Autoradio (mit AUX-Eingang!) könnte zu einem grösseren Fight ausufern. Wir werden sehen.

Hingegen ist das Duo spontan ins Träumen geraten, als Naomi Rupp und Philip Ploner die ersten Töne angeschlagen haben. Und auch sonst war es plötzlich ganz still im Saal. Erst als Naomi nach dem sechsten Song noch eine Zugabe in Aussicht gestellt hat, wurde es wieder laut.

Danke, Naomi & Philip! Denn Ihr habt etwas ganz Wertvolles hergegeben: Eure Zeit. Dass ihr neben all Euren Matura-, IB- und anderen Verpflichtungen noch die Zeit gefunden habt, dieses Benefiz-Konzert einzustudieren, kann gar nicht hoch genug geschätzt werden.

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Danke! Danke! Danke! Es ist vollbracht! Ja, wir, die blutigen Anfänger im “Fundraising” hatten zu Beginn des Projektes ein verrücktes Ziel vor Augen. Wir dachten zu diesem Zeitpunkt, es wäre schon fantastisch, wenn es gelingen würde, für unseren guten Zweck einen fünfstelligen Frankenbetrag zusammen zu tragen. Und genau das haben wir jetzt erreicht. Yeah!

Dies war natürlich nur möglich, weil uns sehr viele Menschen geholfen haben. Sogar einige Unternehmen konnten wir für ein Sponsoring gewinnen. Zuallererst ist Parexa zu erwähnen. Während der Party durften wir den - in mehrerer Hinsicht - übergrossen Check entgegennehmen. Wir waren dann derart perplex, dass wir es sogar verpasst haben, diesen magischen Moment fotografisch festzuhalten. Wir sind halt wirklich keine Fundraising-Profis.

Eine weitere Verdankung geht an Kira-Reisen. Sie sponsoren den Gegenwert unserer Rückflüge. Und die AKB Brugg hat ebenfalls einen signifikanten Sponsoringbetrag zugesteuert. Last but not least seien alle Menschen, die uns auf privater Basis eine Spende zugunsten der Strassenkinder von Odessa zukommen liessen, an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt. Wir können sie gar nicht alle aufzählen. Nur eine Person wollen und können wir nicht verschweigen. Nicole Schmid! Deine Spende hat uns echt umgehauen. Für einmal sind wir sprachlos. Einfach nur danke! Euch allen: danke!

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Was für eine Freude! Es ist unser Baby! Ein Volvo 240, Jahrgang 1988. Dass wir für CHF u1k ein derart hübsches Auto kriegen, hätten wir nicht gedacht. Und kaum gehört er uns, fürchten wir schon den Moment des Abschieds...

Gekauft haben wir dieses Beauty bei der Garage Fehr in Oberhasli. Was haben wir für ein Glück, dass Thomas Fehr nicht rechnen kann ;-) Hätte er das getan und die neue Batterie, den zusätzlichen Radio (mit AUX-Anschluss, um den wir uns streiten können), den Frontgrill (der irgendwie gefehlt hat), den Decor-Streifen und all die Arbeit mit einkalkuliert, wäre es wohl nix geworden mit u1k! Hey Thomas, merci vielmal! Und allen Lesern sei gesagt: alte Volvos sind geil - und die gibts bei der Garage Fehr!

Und - ach ja - müssen wir jetzt auch noch schreiben, dass wir kurz vor der Fahrzeug-Einlösung eine ziemliche Panikattacke überstehen mussten, weil plötzlich nichts mehr so klar war und wir fürchten mussten, dass unsere Reise ins Wasser fällt? Ähm, nein! Und wie boshaft daraufhin Manuel Ralfs Nerven strapaziert hat, lässt sich auf einem kleinen Video auf unserer Facebook-Seite erkennen.

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Ein bisschen Planung muss sein - aber auch nicht zuviel, denn das tun wir ja sonst schon immer. Also, folgende Etappenziele haben wir uns mal zurecht gelegt:

• Walchwil, ZG - Würenlos, AG - Schwendau, Zillertal
• Graz, Steiermark
• Budapest, Ungarn
• ?
• Lemberg, Ukraine
• Odessa, Ukraine

Genau, das sind ja noch gar keine 10 Tage, d.h. wir haben noch Puffer. Und wo wird übernachtet? In Lemberg hat Manuel bereits ein Sofa organisiert. Und sonst? Keine Ahnung!

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Nichts mehr! Wir sind bereit. Und es sind nur noch wenige Tage bis zum 26.10. Dann geht’s los! Die Vorfreude ist riesig. Jetzt noch schnell alle Gadgets sortieren und ja kein Ladekabel vergessen!

Haben wir an was nicht gedacht? Für Hinweise sind wir dankbar. Am besten auf unserer Facebook-Seite:

https://www.facebook.com/u1k.ch

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Die Stelle neben Manuel im Bett ist leer. Und jetzt rumpelt es irgendwo im Haus. Das… das kann nur bedeuten, dass… VERSCHLAFEN! Oh nooo! Los, aus dem Bett, Zeit aufzuholen. Es ist schon bald acht, der Koffer noch leer und und die Wäsche hängt noch am Ständer.  

Während einer Stunde verwandelt sich alles in einen Wirbelsturm von Strassenkarten, Unterwäsche, USB Kabel und Akkupacks. Und dann losgeprescht – mit leerem Magen. Doch hey, die Sonne scheint!.

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Ralf's Handy läutet. Es ist Manuel. Er gibt einen ersten Statusbericht durch. Und was sagt er? Wir haben die erste Panne! Die Heizung - sie funktioniert nicht mehr... Ralf lacht. Hurra, wir haben etwas, über das wir berichten können. Manuel hingegen findet es gar nicht lustig. Aha, Manuel friert nicht gerne... 

Dreissig Minuten später - Manuel trifft in Würenlos ein. Und - Oh wunder - die Heizung funktioniert wieder! Yuppie - aber was war? Keine Ahnung - aber es ist halt wie in der Informatik. Frag einfach nicht, wenn und warum etwas funktioniert...

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We are ready! Für einen kurzen Moment zumindest denken wir das. Ähm, wo ist eigentlich der Fahrzeugausweis? Nicht mehr da, wo er immer war. WO IST DAS TEIL? Manuel denkt nach. Total analytisch. Ralf ist beeindruckt. Liegt er noch bei Manuel im Büro? Oder doch zu Hause? Ralf lacht schadenfroh: Futter für unser Story! Also auf nach Zug. Und tatsächlich, da liegt das miese Stück auf dem Büroschreibtisch.

Ja, der interessierte Leser unserer Geschichte fragt jetzt natürlich, warum Manu's Packliste dieses Malheur nicht verhindern konnte. Manus Packliste ist eben ein WORM-Medium (Write Once Read Never)...





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Zug liegt hinter uns, die Österreichische Grenze vor uns. Und jetzt? Was reden? Zugegebenermassen haben wir noch nicht ganz von unseren Alltagssorgen losgelassen. 

Vor uns fährt ein Militärfahrzeug mit einem grossen Treibstofftank und irgend einem kantigen Teil. Wir vermuten mal, dass dies ein Stromgenerator ist. Und wir bemerken, dass wir beide das Buch "Blackout" von Marc Elsberg gelesen haben. Düstere Aussichten für die Gesellschaft dominieren also das Gespräch. Bald sind wir auch bei der Frage, was uns Menschen von den selbstlernenden Maschinen in fünfzig Jahren noch unterscheidet. Hallo?? Ja, es ist Zeit, dass wir in einfachere Gegenden vorstossen...


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Unser erstes Etappenziel ist der Gasthof Neuwirt in Hippach, geführt von Christian Rauch, Cousin von Ralf. Ganz getreu unserer U1k-Regeln haben wir uns nicht vorangekündigt. Wir wollen schliesslich spontan sein. Und so stellen wir total spontan fest, dass der Gasthof im Moment geschlossen ist... Na ja, damit mussten wir ja auch rechnen - aber dies bereits am ersten Tag?

Eine Autominute später sind wir dann bei Ralfs Tante Rosa. Und bei Angela, Ralfs Cousine. Nach einem kurzen Schockmoment der beiden Damen werden wir total herzlich empfangen. Wenig später sind wir satt und auch die zwei (ziemlich gut gefüllten Gläser) Williams fühlen sich wohlig warm an... 

Ein schöner Abend! Und wir haben Internet! Und so ist der erste Reisetag schnell dokumentiert. Morgen gehts weiter nach Graz!

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Ralf ist schon irgendwie komisch. Beispielsweise weil er in Würenlos wohnt. Also da, wo andere tanken, im Fressbalken irgendwas verspeisen  und dann möglichst schnell das Weite suchen (Bemerkung der Chefredaktion: Manu - du bist ein Banause...).
  
Aber Ralf stammt eigentlich gar nicht aus Würenlos. Sondern aus dem Reich der Össis. Die eine Hälfte seiner Sippe lebt im schönen Zillertal. Dort, auf dem Hof von der Rosa, sind wir heute Morgen erwacht. Die sprechen vielleicht komisch, die Zillertaler. Auf’s Frühstücksbrot hab’s Hunk. Genau, das hab ich mich auch gefragt. Schmeckt wie Honig, ist es auch!

Am Abend durften wir zu Gast bei Lotte und Hans sein – dazwischen viele Fahrstunden durch Regen und nochmals Regen. Doch sprachlich dasselbe Bild: Ralf war früher ein Schierngangerl und hat in seiner Kindheit gerne über dem Feuer gebratenen Kukuruz gegessen. Jemand? Ja? Nein? Also: Ralf war als Gör eine Petze und mochte Mais. Ha!

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Heute hat’s bloss einmal geregnet: Schnürlregen – also Bindfäden – die ganze Zeit! Dazwischen eine Landschaft nicht unähnlich der Schweiz. Ein Wäldchen, ein Blätz Wiese, mittendrin ein Gaden (für Ralf: Gaden = Stall). Daneben ein paar Rindviecher.

Die Dörfer jedoch sind anders. Ein Prise Disney, ein bisschen Schneewittchen, dazwischen Holzhacker Sepp. Für den ungeübten Österreich-Besucher wirkt das wie ein Themenpark: Eine grauselig-heimelige Mischung zwischen Twin Peaks und Alpen-Chalet-Chic. So präsentieren sich hier Tourismus- und Wintersport-Orte in der Zwischensaison.

Doch durch den Regen lässt sich auch eine grossartige Landschaft erahnen. Verschneite Gipfel, tosende Wasserfälle, dazwischen ein Regenbogen. «Franzl, da schau!», hät‘ die Sissi laut gejuchzt!

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Nirgends auf der Welt gibt es die besseren belegten Brötchen, als bei Frankowitsch in Graz, sagt zumindest Ralf. Manuel wagt nicht zu widersprechen. Er muss ja noch 9 Tage mit Ralf auskommen. 

Um 17:00 wird Lotte angerufen. Es soll eine Überraschung sein. Lotte ist 83 und Ralfs Tante. Sie ist aber vorgewarnt. Auch in Graz gibt es schliesslich Menschen, die auf Facebook aktiv sind. Darum bleibt der Schock aus und man einigt sich, jeweils drei Brötchen für sie und Hans mitzubringen.

Es ist ein lustiger Abend. Anschliessend geht's in die Jugendherberge. Total zentral und super frequentiert - also mit Blick auf den Hauptbahnhof. Und morgen wollen wir Budapest erreichen.

Zum Frankowitsch

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Hey, ist das eigentlich allen bewusst? Wir machen die Reise ohne Google Maps oder Navi! Wer hatte eigentlich diese doofe Idee? 

Mein Gott, ist das peinlich! Ralf, mit dem Handy in der Hand, fragt nach dem Weg zur Jugendherberge. Wir versuchen uns nicht vorzustellen, was die Leute über uns denken.

Aber immerhin. Ralf findet in Graz auf Anhieb den Weg von Andritz zur Neuen Welt. Hey, das ist nicht so einfach!

Ein bisschen weniger clever war es aber, der Beschilderung zu folgen, resp. sich darauf zu verlassen, dass H (für Ungarn) schon richtig ist. Budapest ist schliesslich in Ungarn. Grrr - gebt uns Google Maps zurück!

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Das Überfahren der innereuropäischen Grenzen ist vielleicht unspektakulär. Man merkt es kaum. Einzig das Schild, das darauf hinweist, dass wir jetzt in Ungarn sind und Strassen-Maut bezahlen müssen, gewinnt unsere Aufmerksamkeit.

Eigentlich finden wir ja, dass Vorbereitung überbewertet wird. Aber ok, jetzt wo wir grad eine Stelle passieren, an der uns gefühlte 100 Kameras abfotografieren, denken wir, es ist an der Zeit, uns mit den örtlichen Gegebenheiten auseinanderzusetzen. 

"Normales" googeln ist ja erlaubt. Und so lernen wir schnell, dass es in Ungarn die E-Maut gibt. Das heisst, man kauft eine "elektronische Vignette" über das Internet. Und das taten wir dann auch. Zehn Minuten, nachdem wir die Kontrollstelle passiert haben...


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Ein erster Bio-Break auf der Ungarischen Autobahn steht an. Manuel bittet Ralf, das Auto wieder von innen zu öffnen, wenn er zurück ist. Hä? Aha, abschliessen ist die Botschaft.

Ein wenig später sehen wir an diesem Rastplatz ein hübsches Schild, das uns zu verstehen gibt, dass es hier schon den einen oder anderen bösen Räuber gibt. 

Das finden wir total unethisch. Weil so einen hübschen alten Volvo ausräumen; das tut man einfach nicht. Und langsam macht sich - wir geben es zu - ein leicht mulmiges Gefühl breit.

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Ein scharfer, kalter Wind treibt uns vor sich he. Bald verdrückten wir uns in eine Kneipe, um einen Happen zu essen. Eine ungarische Ente lässt dafür ihr Leben.

Nachdem wir weiter um die Häuser zogen, mal hier einen Halt einlegten, mal da auf ein Glas vorbeischauten, standen wir zum Schluss vor dem Szimpla. 

Der Club ist ein katakombenartiges Labyrinth, welches sich über mehre alte Gebäude, Stockwerke und Durchgänge erstreckt. Die Einrichtung setzt sich aus Trödelkram und Fundstücken zusammen, die aus dem Bauch dieser riesigen Stadt wohl irgendwann mal ausgeschieden wurden und hier landeten. Auch das Publikum ist ein wilder Mix von Jung und Alt, aus allen Teilen der Welt. Es wird getanzt, gelacht und getrunken. Und für ein Moment steht die Zeit still.

Um halb waren wir im Bett. Und heute, am Tag danach, fliessen die Gedanken etwas zäher... Aber bald geht's wieder los. Nächstes Ziel: Debrecen

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Juhu, die beiden Herren konnten sich am Tag 4 doch noch entscheiden, wie die Reise weitergehen soll. Die Dame an der Hotel-Reception half ihnen dabei und empfahl als nächstes Etappenziel entweder Eger (da gibts Wein) oder Debrecen (das ist die zweitgrösste Stadt Ungarns). Wir entscheiden uns für  Debrecen - einfach weil diese Stadt näher an der Ukrainischen Grenze liegt.

Also raus aus der Stadt und rein in die Ungarische Tiefebene. Flach ist es hier, so richtig flach. Also flächer geht's eigentlich kaum. Finden wir das schön? Wiedermal sind sich die beiden uneinig. Ralf mag die Offenheit und Weitsicht, während Manuel sich lieber an Strukturen orientiert, geografische Strukturen notabene. Hügelanfang - Hügelende. Stimmt, zum Mountain-Biken ist diese Region auch eher ungeeignet.

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Rechtzeitig zum Sonnuntergang cruisen unsere wagemutigen Helden in Debrecen ein. Jetzt nur noch schnell ein Hotel suchen und dann rein in das Nachtleben dieser pulsierenden Studentenstadt. So haben sie sich das zumindest vorgestellt...

Wo zum Teufel hat es aber hier ein Hotel? Die autofreie Innenstadt wird von allen Seiten eingekreist. Und ganz strukturiert werden alle umliegenden Strassen abgefahren. Nix! Google Maps? Tabu! Menschen fragen? Dann halt. Und die Menschen wollen helfen. Nur haben die eigentliche auch keine Ahnung. Wer sucht hier schon ein Hotel....

Also aussteigen und zu Fuss weitersuchen. Und bald werden wir auch fündig. Mit ein bisschen Glück. Später lesen wir dann auf Wikipedia, dass sich hier kaum ein Tourist verirrt. Hä? Immerhin finden wir noch eine Bar. Und in der Bar hat's doch tatsächlich ein paar junge Menschen. Niki, eine Kommunikations-Studentin erklärt uns dann auch, warum im Moment keine Studenten da sind. Nur der Schnaps wäre nicht notwendig gewesen. Mein Gott, war der grausig und Prost auf Ungarisch ist auch ein Zungenbrecher. 





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Heute ist es also soweit. Wir machen uns bereit und lesen noch ein bisschen was über die Einreise mit dem Auto. Aha, das gibt einen Eintrag in den Pass... Sch.... Wie kommen wir da wohl ohne Auto wieder raus? Darum noch schnell ein SMS an Nicole. Und die meldet sich rasch zurück. Ihr Mann wird uns dann attestieren, dass es die Kiste nicht mehr macht und deshalb in der Ukraine verschrottet werden muss. Wenn das nur gut geht...

Volomidir, den wir heute besuchen wollen, gibt uns dann noch ein paar Tipps, was die Route anbelangt. Das hilft und beruhigt die beiden Herren ein wenig, die auch schon cooler drauf waren...

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Wir wollen ja jetzt wirklich nicht politisch werden. Dass die EU-Aussengrenze gegen alles Böse von aussen geschützt werden muss, das verstehen wir ja noch irgendwie. Warum sich aber die Uniformierten an der Ungarischen Grenze so schwer tun, uns raus zu lassen, das erschliesst sich uns nicht auf Anhieb.

Darum waren wir umso erstaunter, dass die Uniformierten Frauen auf der Ukrainischen Seite so freundlich waren. Die Kontrolle unserer Pässe hat der Dame sogar ein Lächeln abgerungen. Was ist denn an unserem Pass so lustig? Egal! Wir Schweizer sind offensichtlich einfach etwas sonderbar...

Nach zwei Stunden waren wir durch und jammern... Von Nicole erfahren wir später, dass das eigentlich super-schnell war...


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Haben wir uns mal vorgenommen, nicht in der Nacht zu fahren? Dann hätten wir wohl früher aufstehen müssen... Die Fahrt zu Volomidir ist lange. Und es hat Berge! Und auch etwas Schnee. Das war blöd für den einen Lastwagen, der dann ziemlich schief in der Landschaft stand. Die Strassen waren dafür besser als angenommen und korrupte Polizisten haben uns auch keine angehalten.

Volomidir und seine Frau kommen aus der IT-Branche. Sie sprechen gut Englisch, so dass wir einiges über das Land kennenlernen durften. Natürlich hat uns dabei vorallem auch die Beziehung zu Russland interessiert. Dazu wollen wir dann noch mehr in Odessa erfahren.

Morgen gehts weiter nach Kiew. Die Routenplanung wird vorallem durch die Qualität der Strassen bestimmt...




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... we knew we fucked up!

Also, Manuel und Ralf mögen den Katalysator an ihrem Auto, sie mögen die Umwelt, sie verstehen Ukrainisch weder in Schriftform noch in der gesprochenen Sprache und sie gehen davon aus, dass in einen Bleifrei-Tankstutzen kein Diesel-Teil reinpasst.

Mit anderen Worten: sie wählen grün. Leider falsch! Rot wäre gescheiter gewesen. Nach einem kurzen Versuch, das Auto zur Ausfahrt zu bewegen, ist alles klar: wir haben Diesel getankt. Oh holy shit!

Ralf, der ehemalige Tankwart ist grad in seinem Selbstbewusstsein leicht eingeknickt und auch Manuel ist sich bewusst: wir sind echte Deppen!

Und jetzt? Gute Frage! Wir sind in der Pampas. Alle Menschen um uns herum - ausser wir selbst - sprechen dieselbe Sprache und die Motivation uns zu helfen, hält sich hier auch einigermassen in Grenzen...




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Einen Roadtrip zu machen, ohne ein Auto, das fährt - hey das ist noch schwierig! Entsprechend ist unsere Stimmung grad einigermassen unentspannt...

Das ist jetzt also die Situation, die katalysierenden Charakter hat und schonungslos aufzeigt, wie schnell Manuel und Ralf in den zickigen Modus umstellen und sich gegenseitig runter ziehen.

Immerhin, beide haben die Prophezeiungen von Celestine gelesen und kennen das Spiel mit der Energie. Manuels Strategie: ein Riegel Schoggi. Ralfs Strategie: ein Spaziergang durch den naheliegenden Friedhof.

Und beiden ist bewusst, dass die Situation nicht allzu dramatisch ist. Im schlimmsten Fall lassen wir jetzt das Auto hier und nehmen Zug oder Flieger auf Odessa. Aber es gibt ja noch die berechtigte Hoffnung, dass dieser "Worst Case" gar nicht eintritt. Und unsere Freunde aus dem Volvo Fan Corner machen uns Mut...


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Endlich! Das Abschlepp-Auto trifft ein und der Fahrer - juhui - spricht Englisch! Was für ein Lichtblick. Das Auto wurde übrigens durch unseren Freund Volodymyr aus Lwiw organisiert. Der lokale Mechaniker hatte nämlich keine Lust, das Telefon abzunehmen und noch weniger Bock, uns aus dieser misslichen Situation zu befreien...

Der Fahrer - oh wir kennen nichtmal seinen Namen - macht uns Mut. Diesel steckt ein Benziner locker weg - das wird schon wieder. Und ganz, ganz schnell tanken wir wieder Zuversicht...

Einzig, als wir in eine gottverlassene Gegend einbiegen, fangen Manuel und Ralf an, lustige Mafia-Fantasien auszutauschen...



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Ähm, wo genau fahren wir jetzt hin? fragt Ralf den Fahrer. Die Antwort: zum Mechaniker. Leider erkennen Manuel und Ralf nur eine kaum befahrbare Naturstrasse. Und sonst? Nicht wirklich viel...

Sollten wir nicht besser eine etwas grössere Garage anpeilen, möchte Ralf wissen. Nicht ganz ohne Zweifel...

Irgendwann geht ein Tor auf. Ein Mann im Overall begrüsst uns (genau: etwa so ein Teil, das Ralf in seiner Lehre getragen hat). Und er lacht uns herzhaft aus. OK, hier sind wir schon richtig!

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Oleg öffnet die Garage und die Tür zur Lounge neben der Garage. Und wir kriegen Tee, Kekse und Früchte. Mein Gott, sind die Menschen hier nett.

Oleg stellt uns seinen Hund vor: Aish (oder so). Und er erzählt die traurige Geschichte dieses Hundes. Oleg ist Tierfreund. Und wir erzählen von unserer Mission, die Strassenkinder von Odessa zu unterstützen. Oleg ist beeindruckt. Und wir sind - echt das ist jetzt kein Scherz - echt berührt von dieser Begegnung.

Was haben wir für ein Glück, dass wir grün gewählt haben und diese Menschen hier kennen lernen durften. Das Abenteuer U1k - das heisst unter anderem Vorurteile abzubauen. Hey, ihr da draussen - es gibt durchaus Gründe, uns nachzuahmen...

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Die Mechaniker hier sind übrigens nicht nur nett, sie sind auch hochgradig professionell. Wir haben wirklich Glück gehabt.

Alles wird gründlich gereinigt. Die Jungs machen ihre Sache richtig gut. Und irgendein Bote bringt aus der Stadt einen neuen Benzinfilter hierher.

Ralf hat seine Automechaniker-Lehre zwischen 1983 und 87 absolviert. In dieser Zeit hat er regelmässig Zündkerzen ersetzt. Aber noch nie hat er ein Ultraschall- Zündkerzen-Reinigungsgerät von nahe gesehen. Ja genau, hier wird nicht einfach alles ersetzt. Hier wird noch repariert und gepflegt. Und wir erkennen und bedauern, dass uns diese Werte in unserer Gesellschaft zünftig abhanden gekommen sind.

Auch wenn es schon dunkel ist, wir freuen uns natürlich extrem, dass unser Baby wieder schnurrt. Ok, jetzt nur noch unseren Bargeld-Engpass managen und dann Hotel und Dinner suchen...

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Um es vorweg zu nehmen: Tag 7 verläuft pannenfrei! Darum haben wir Zeit, während der Fahrt etwas in Wikipedia über die Ukrainie zu lesen. Das heisst; Ralf liest weil Manu fährt und schon Lesevorsprung hat...

Etwas bleibt uns hängen. Das Bruttoinlandprodukt der Ukraine erreichte im Jahr 2012 weniger als 70% des Wertes von 1990, als das Land sich von der Sowjetunion löste. Das erklärt, was wir zu sehen glauben, wenn wir durch das Land fahren: Zerfall und verwaiste Dörfer. Übrigens sank seit der Unabhängigkeit der Ukraine auch die Einwohnerzahl um mehr als 6.25 Mio. Menschen. Heftig!

Also kein Wunder, dass viele Menschen im Land der "guten alten Zeit" nachtrauern. Aber das tun wir ja auch bei uns sehr gerne...


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Wow, die Menschen, die in Kiew regelmässig mit dem Auto unterwegs sind, sind hart im nehmen!

Kurz vor Kiew dachten wir noch, dass wir es wieder einmal vor Einbruch der Dunkelheit schaffen, in ein Hotel einzukehren. Diese für uns typisch kindliche Vorstellung löste sich jedoch schnell in Luft auf, als wir ca. 15km vor dem Kiewer Zentrum von Autos eingekeilt wurden. Für die nächsten 7km brauchten wir dann weit mehr als eine Stunde... Wir gaben auf und steuerten auf das nächste Hotel zu, zwar nicht im Zentrum, dafür kommen wir raus aus dieser Stau-Hölle...

Wo sind hier eigentlich die Verkehrsplaner geblieben? Um Himmels willen, da geht ja in Sachen Mobilität gar nix mehr. Und Busse und Taxis müssen sich ja auch die dieselbe Strasse teilen. 

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Sie heben sich gewaltig vom Gesamtbild ab; diese prächtigen Kirchen. Vor allem fallen uns natürlich die kugelförmigen Spitzen ins Auge, die silbrig oder messingfarben glänzen. Wir einigen uns schnell auf den Begriff "Disco-Kugeln", um auf diese visuelle Attraktion aufmerksam zu machen. 

Finden wir das jetzt schön oder kitschig? Egal, wir stehen ja eh ein wenig auf Kitsch und ziehen uns gleich nach dem Nachtessen die Stimmung, welche das Kloster St. Michael verbreitet, ein. Die nächste Foto-Session gab's dann bei der St.Andreas Kirche, am Rande der Altstadt. Uns gefällts!

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Noch wollten sich keine korrupten Polizisten an uns bereichern. Wir sind also glücklicher unterwegs, als Roy Gerber vor einigen Jahren. Von Volodymyr haben wir denn auch erfahren, dass es seit ca. zwei Jahren eine „neue Polizei" gibt – eine, die nicht korrupt ist. Das finden wir zwar beruhigend, verstehen aber noch nicht ganz, wie man eine Polizei 2.0 installiert....  

Dass es schon noch einiges zu tun gibt, sehen wir in Kiew. Im Zentrum finden wir eine bewachte Zeltstadt. Wir fassen Mut und fragen einen uniformierten Mann am Eingang des Areals. Er spricht Englisch und erklärt uns, dass es sich hier um einen friedlichen Protest gegen die korrupten Machenschaften in der Regierung handelt. Hmh, dieses Land hat noch einige Herausforderungen zu bewältigen...

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Diese gewaltigen Bauten in Kiew fazinieren uns. Leider bleibt uns an diesem Abend nur ein kurzer Spaziergang durch die Innenstadt. Natürlich ist uns auch bewusst, was von wenigen Jahren auf dem Maidan-Platz geschehen ist. Aber eigentlich wollen wir noch mehr von dieser Stadt kennenlernen!

Wir wollen also zurückkehren. Aber wie gewinnen wir unsere Frauen dazu, mal einen gemeinsamen Städtetrip hierher zu machen? Hmm – wir müssen uns wohl mal eine Strategie überlegen...


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So schlimm ist's ja gar nicht, meinte Manuel noch eben und sprach damit die Strassenverhältnisse in der Ukraine an. Das war etwas voreilig...

Wenn die Lastwagen auf der Autobahn zwischen Kiew und Odessa die linke Spur wählen, dann hat es einen Grund. Sie weichen den Löchern auf der rechten Fahrspur aus, deren Verursacher übrigens sie selber sind. Natürlich wollen wir in dieser Situation überholen und tun das auch. Und wir fühlen uns dabei wie moderne Cowboys. Links ein Lastwagen, vorne ein Lastwagen und unter uns Fahrbahnlöcher, die unserem armen Volvo derart wehtun, dass wir es hören...

Zu diesem Zeitpunkt hatten wir aber noch überhaupt keine Ahnung, wie es sich anfühlen wird, wenn wir auf Petrivka zusteuern. Und auch da treffen wir die bösen Verursacher der Misere, d.h. total überladene Lastwagen, die die Nebenstrasse dazu nutzen, den Polizeikontrollen auszuweichen. 

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Wir treffen im Tageszentrum ein. Und schnell werden wir von vielen Kindern mit einem begeisterten Winken begrüsst.

Höchste Zeit für ein Fotoshooting. Es ist schliesslich auch das letzte Mal, dass wir unser Auto bei Tageslicht sehen. Aber das blenden wir im Moment aus und konzentrieren uns auf die Energie, die von all diesen Kindern ausgeht. Wir haben das Gefühl, etwas richtig gemacht zu haben.

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Auf der Fahrt nach Petrivka lernen vor Nicole einiges über das Dorf und die sehr schwierigen Verhältnisse, die hier vorherrschen. Wir sind - einmal mehr - beeindruckt, wie strukturiert Nicole vorging, um die Kinder hier Schritt für Schritt aus der dringendsten Not zu holen. 

Bei unserer Ankunft ist sofort klar, dass wir sehnsüchtig erwartet werden. Denn heute ist ein spezielles Fest, an dem die Kinder die wohlverdiente Belohnung für ihre positiven Taten erhalten werden. Und ein bisschen aufgedreht sind sie auch, weil sie Besuch von zwei leicht eigenartigen Männern erhalten...

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Vor dem Essen wird gebetet. Anschliessend wird geschöpft. Es gibt ein Würstchen, Gemüse und Kartoffelstock - alles natürlich frisch zubereitet.

Es ist köstlich! Und alle geniessen sichtlich das Essen. Wir auch. Und es fällt auf, mit welcher Ruhe - ja schon fast Andacht - das Mahl verzehrt wird. 

Irgendwie haben wir das in der Schweiz anders in Erinnerung. Ist es nicht so, dass bei uns die Essenszeit manchmal mehr als Störung denn als Genuss empfunden wird? Schliesslich sind wir in dieser Zeit quasi offline... Hier ist ein sättigendes Mahl keine Selbstverständlichkeit. Einige der Kinder aus ärmsten Verhältnissen nehmen denn auch noch ein bisschen Brot mit nach Hause.

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Coop mit seinen Super-Punkten funktioniert genauso effektiv, wie Nicole's Punktesystem, mit welchem die guten Taten der Kinder belohnt werden. 

Heute wird abgerechnet. Es gibt einen Marktplatz, dessen Artikel mit Punkten versehen sind. Dann wird gelost und die Reihenfolge der Kinder bestimmt, die ihre Punkte in Belohnungen umwandeln können. Besonders hoch im Kurs sind übrigens Schuhe. Und dann gibts natürlich auch cooles Spielzeug und feine Naschereien.

Und es gibt natürlich auch eine Punktesiegerin - aber dazu später...


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Also, die Punktesiegerin ist Vikka. Und weil sich Vikka so positiv hervorgetan hat und auch eine umwerfend gewinnende Ausstrahlung hat, ist sie die Richtige für GPS.

Wer an der U1k-Party war, mag sich erinnern. Manuels Mama hat Ralf einen kleinen, herzigen Talisman geschenkt. Er heisst GPS und hat die Aufgabe, die beidern Herren sicher nach Odessa zu führen. OK, einmal an einer Tankstelle hat GPS gepennt - aber sonst war er uns eine treuer und geschätzter Begleiter.

Und jetzt ist es an der Zeit, von GPS loszulassen. So wollte es schliesslich auch Manuels Mama. Und GPS wandert in die Arme von Vikka.

Und Vikkas Reaktion? Sie hat uns beide umgehauen. So herzlich wie sie uns umarmt und sich bedankt und nachher noch gewinkt hat. Oups, die beiden Herren zeigen Emotion!

Was für ein Tag! Wir sind beeindruckt von der Arbeit hier und wir sind ein klein wenig stolz, etwas wirklich Richtiges gemacht zu haben...

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Oh, ist das spannend; wir befinden uns inmitten des Flohmarktes in Odessa. Das ist U1k in Reinkultur! Für unter 1'000 Ukrainische Hrywnja (das sind ca. 40 CHF) gehört einem hier nämlich die halbe Welt. Es gibt alles, was das Herz begehrt (oder auch nicht wirklich begehrt).

Manu ist knapp dran, eine Matrosenmütze zu kaufen. Leider zu klein. Schade, sie steht ihm gut! Es gibt auch coole Computer, so richtig klassische 90er-Modelle. Und alte Fremdwährungen. Und Hunde. Viele Hunde…  

Uns interessieren aber die Menschen hier mindestens so sehr. Manu hat deshalb seinen Fotoapparat immer in Stellung und zwar so, dass es niemand merken sollte. Und es sind ein paar ganz gute Aufnahmen dabei!

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Ein Frachthafen übt auf uns beide eine grosse Faszination aus. Neben der hochgradig spannenden Logistik ist dieser Ort für uns Inbegriff der grossen, weiten Welt.

Deshalb wird wieder kräftig fotografiert. Wir fokussieren uns auf die Technik, d.h. Lastkräne und solches Zeugs. Aber – wir sind ehrlich – nicht nur. Denn es gibt auch zahlreiche Mädchen-Gruppen hier, in der Regel im Kampf-Selfie-Modus. Wovon sie wohl träumen?

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Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit in Odessa ist eine Treppe. Ja genau, eine Treppe! Bekannt wurde diese im Film "Panzerkreuzer Potemkin" von Sergei Eisenstein aus dem Jahre 1925. 

Wir haben nicht gezählt aber gemäss Wikipedia besteht die Treppe aus 192 Stufen. Gebaut wurde sie Mitte des 19. Jahrhunderts. Oben angekommen ist man direkt im Stadtzentrum. Ab da spürt man die Partylaune an jeder Ecke. Und man begegnet zahlreichen Strassenmusikanten, Bars und rot leuchtenden Herzen...

Battleship Potemkin

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Unser letzter Abend ist angebrochen. Nach einer guten Flasche Rotwein und zwei oder drei Gin-Tonics erinnern wir uns, wie alles angefangen hat.

Und jetzt? Stossen wir auf das Ende unserer Reise an? Nein, wir stossen auf das Ende einer Etappe an! Denn wir finden schon, dass wir mit U1k etwas geschaffen haben. Menschen aus Werbung und Kommunikation würden jetzt wohl den Begriff "Marke" ins Spiel bringen. Also, wollen wir die "Marke" einfach sterben lassen? Nö! Das wär doch wirklich blöd. Und blöd sind wir nicht (oder zumindest nur ab und zu).

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Also, wie soll es nun weitergehen? Wir einigen uns, dass wir eigentlich drei Optionen weiterverfolgen:

1. U1k Episode 2: Manuel und Ralf machen ein Sequel! Eine erste Idee ist schon vorhanden (ja, mit Gin Tonic geht das ganz einfach). Wir bestellen über Vyacheslav einen Lada. Logisch: Unter 1k Euro. Und planen eine Route irgendwo ums Schwarze Meer herum.

2. Wir schreiben unser Manifest und suchen Nachahmer! Vielleicht eine Idee mit dem Velo? Ein guter Freund hat uns übrigens schon zu dieser Idee motiviert.

3. U1k - das Cover-Projekt: Wir rufen andere Menschen dazu auf, ebenfalls eine Reise ans Schwarze Meer anzutreten, natürlich gemäss unserem Manifest. Nicole und die Kinder hier freuen sich nämlich sehr über jeden Besucher!

Was sollen wir tun? Helft uns bitte und gebt uns Tipps:
www.facebook.com/u1k

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Wir sind zur Überzeugung gelangt, dass wir mit dieser Spendenaktion für das geschützte Haus für Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien in Odessa eine gute Wahl getroffen haben. Es würde für uns die Welt bedeuten, wenn wir auch dich für unsere Idee gewinnen können. 

Bevor Du an eine Spende denkst, lass uns etwas ganz wichtiges klarstellen: Dein Betrag – ob klein oder gross – kommt zu 100% bei Nicole's Projekt in Odessa an. Alle Auslagen für unser U1K-Auto, für die gesamte Reise und für alles weitere zahlen wir – Ralf und Manuel – aus unserer eigenen privaten Kasse. Ehrenwort!

Wir sind keine professionellen Fundraiser. Aber wir werden wohl einen 4-stelligen Betrag zusammenbringen. Den Rest überlassen wir unseren Träumen.

Die Bankverbindung für deine Hilfe.

IBAN

CH92 8074 7000 0022 9263 8

Begünstigte
u1k.ch (Ralf Ploner & Manuel Studer)
Quellenweg 14, 5436 Würenlos

Bankverbindung
Raiffeisenbank Würenlos
Albertstrasse 4, 5432 Neuenhof
BC-Nummer: 80747
SWIFT-BIC: RAIFCH22747

Die Website von Lebendige Hoffnung e.V. 
http://www.hope4kids.com.ua/de/

До побачення (auf Wiedersehen) bis zum nächsten Kapitel, Ralf & Manuel


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